Die Großmutter kümmert sich rührend um ihren Enkel Kasperl. Das erweckt den Neid des Bösen Zauberers Gottlieb Wurst, der auch mal umsorgt werden möchte. Mit einem Zaubertee verhext er die Großmutter, so dass sie glaubt, er wäre nun ihr Enkel. Der Kasperl ist viel zu beschäftigt dem Seppl beizubringen, wie man ein echter Lausbub wird. So sind die beiden recht spät dran, um noch zu verhindern, dass der Großmutter eine weitere Tasse mit dem bösen Tee verabreicht wird...
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 28.11.2015
Sylvia Prahl entdeckt im neuen Hörspiel von Richard Oehmann und Josef Parzefall das subversive Potenzial des Bairischen. In "Kasperl und die Tasse des Bösen" taugt es nicht nur zur Abgrenzung vom Bösewicht und Hochdeutschsprecher Wurst, der mal eben Kasperls Oma mithilfe eines Zaubers raubt, verrät die Rezensentin. Es ist auch ein großartiger Dialekt um Politik und Gesellschaft auf die Schippe zu nehmen, was dann auch in zahlreichen Anspielungen passiert, verspricht Prahl.
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