Aus dem Hebräischen von Helene Seidler. Rivka Keren erzählt die spannende Geschichte einer späten Rache.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.10.2001
Der Rezensent mit dem Kürzel sab. ist ziemlich beeindruckt von diesem "psychologischen Thriller" über die Shoah und ihre Hinterlassenschaft an die nächste Generation. Der Roman handelt von einem Nazi, einem Juden und einem traumatischen Erlebnis, das deren Kinder miteinander in Verbindung bringt. Sab ist beeindruckt, wie Rivka Keren die Erzählperspektiven wechselt und wie "vorsichtig" sie "den psychologischen Handlungsknoten" knüpft. Deshalb findet der Rezensent diesen Roman inhaltlich ebenso spannend wie er von dessen "narrativer Gestaltung" angetan ist.
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