Egal, ob Sie auf der Karriereleiter nach oben klettern, den Umsatz steigern oder einfach nur Ihre große Liebe nach Hause zum Abendessen einladen wollen: Verführung ist alles. In seinem Bestseller "Power" präsentierte Greene die ultimativen Gesetze der Macht. Nun lehrt er die Kunst der Verführung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002
Frank Böckelmann hat seine Zweifel, ob sich die Verführungskunst wirklich noch auf die gleiche Art erlernen lässt wie im 18. Jahrhundert, was der amerikanische Autor mit seinen 24 Gesetzen suggeriert. Der Rezensent meint dagegen, dass das als "Bestseller" konzipierte und als "Geschenkbuch" aufgemachte Ratgeberbuch die notwendige Investition von "Zeit und Penetranz" eines heutigen Verführers überschätze. Dennoch glaubt der Rezensent durchaus, dass das Buch "Spaß" machen könne, allerdings müsse sich der Leser für die Lektüre "dümmer stellen" als er ist. Was der Ratgeber nämlich nicht bedenke sei, dass Verführer und Verführte sich gegenseitig bedingen und es in diesem Machtspiel letztlich keine Sieger gebe. Wer dieses Buch allerdings ohne Erwartung irgend eines "Gebrauchswerts" lese, meint Böckelmann fröhlich, könne sich auf eine unterhaltsame Lektüre freuen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…