Mit einem Vorwort von Karlheinz Stierle und 17 Zeichnungen von Okka-Esther Hungerbühler und Felix Loycke.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.05.2013
Gern auch mittels der beigefügten CD und der Autorenstimme lässt sich Klaus Dermutz von der thematischen Vielfalt dieser Haikus verwöhnen. "Gleichmut schleicht ums Haus/Auf der Suche nach dem Geruch/Träge lacht die Nacht" lautet etwa eine Kostprobe aus der Kategorie der "Gleichmut-Haikus". Daneben entdeckt der Rezensent im Lyrikdebüt des Schauspielers Robert Hunger-Bühler auch Texte über Fußball, den Schauspielerberuf, über die Kindheit des Dichters oder Probleme mit dem Vater. Und immer weiß Dermutz die Erinnerung des Autors gehalten durch die Gedichtstruktur einerseits, durch die Einbettung des Privaten ins große Ganze andererseits.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…