Herausgegeben und aus dem Japanischen übertragen von Ekkehard May, mit einem Kommentar und Annotationen. Haibun sind ein vom westlichen Lesepublikum noch nicht entdecktes Genre der japanischen Dichtkunst: zumeist kürzere Prosatexte in einem konzisen, dem Geist des Haiku verpflichteten Stil, das die betrachtende Darstellung lyrisch sublimiert. Als Schöpfer dieser besonderen literarischen Form gilt Matsuo Bashô, Japans bedeutendster Dichter des 17. Jahrhunderts. Der renommierte Japanologe Ekkehard May hat für die hier vorgelegte Haibun-Anthologie Bashôs Handschriften im Original eingesehen, viele der beschriebenen Schauplätze aufgesucht und exquisite Bilddokumente aus dem "alten Japan" aufgespürt.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…