Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2000
Schlimmer kann ein Buch nicht verrissen werden! Nach Martin Z. Schröder stimmt an diesem "Machwerk" rein gar nichts. Dieses als "eines der schönsten deutschen Bücher" prämierte Buch strotze vor sachlichen Fehlern und lasse wichtige Informationen vermissen. Der Rezensent bedauert, dass der Autor von der Typographie über Schriftsatz, Gestaltung und Herstellung alles allein besorgt habe: er wolle wohl vor allem "auffallen". Die ausgewählten Schriften sind "zumeist schlechte Wahl", alle typographischen Möglichkeiten, das Lesen angenehm zu machen, vermieden worden und beim Druck ist auch einiges schief gegangen, so Schröder, der einige Buchstaben vermisst. Schröder geißelt orthographische Missstände, und dass das "Buchobjekt" auch noch in einem zu großen Karton ausgeliefert wird, der dann mit Verlagswerbung bedruckten Schnittabfällen ausgefüllt ist, erbost den Rezensenten noch zusätzlich.
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