Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Er erzählt von der intensiven Freundschaft zwischen zwei Frauen, deren privates Leben untrennbar mit der politischen Gegenwart ihrer Heimat verschmolzen ist...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2002
Großartig findet Uwe Stolzmann dieser Buch, das den israelischen Status quo aus der Perspektive zweier sehr unterschiedlicher, aber sehr eng miteinander befreundeten Frauen erzählt. Eine der beiden Protagonistinnen, die "Schwächere", erzählt aus der Ich-Perspektive die Geschichte ihrer Freundschaft, die sie gerade in einem Kraftakt zu beenden versucht. Dieses Kränkeln und Kämpfen ist nach Meinung des Rezensenten aber nur eine Metapher dafür, was gesamtgesellschaftlich nicht stimmt, und so kommentiert er: "Das Wohl und Wehe des Gemeinwesens lässt die Individuen erzittern; kränkelt der große Organismus, leiden auch seine empfindsameren Glieder." In diesem Zusammenhang werden auf jeden Fall "bittere, unbequeme Worte" gesprochen und herausgekommen ist dabei nach Stolzmanns Meinung ein "aufregendes, mitunter sperriges Buch".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…