Aus dem Amerikanischen und neu durchgesehen von Bernd W. Holzrichter. Ein neuer Fall für McCorkle und Padillo: Der plötzliche Tod eines CIA-Propagandaexperten hinterlässt seinem Sohn und Erben eine Bombe: seine brisanten Memoiren. Längst vergessen geglaubte Informationen aus dem Kalten Krieg drohen ans Licht zu kommen. Daher will die Agency das gefährliche Manuskript kaufen und so tief wie möglich vergraben. McCorkle und Padillo, in deren Bar Mac's Place die Dokumente sicher deponiert werden sollen, finden sich schnell in einem tödlichen Intrigennetz wieder ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2013
Die Welt in all ihren Grautönen sieht Rezensent Paul Ingendaay in diesem Roman von Ross Thomas, dessen Neuübersetzung im Zuge einer "wunderschönen" Werkausgabe der Rezensent verschlungen hat. Grund: Machtmechanismen kennt und beschreibt keiner so gut wie Thomas. In der Traditionslinie mit Chandler, sticht Thomas für Ingendaay als politischster und coolster Thrillerautor heraus, der in seinem Buch bereits anno 1990 einen Whistleblower auf die Machenschaften der CIA ansetzte. Mehr vom komplizierten Plot verrät Ingendaay nicht, oder doch: "Einige Leute sterben".
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