Aus dem Englischen von Petra Knese. Der Wunsch nach ewigem Leben ist so alt wie die Menschheit - aber nach tausend Jahren muss es auch mal genug sein, findet Alfie Monk.
Die Wikinger in England? Alfie erinnert sich, als wäre es gestern gewesen. In den letzten tausend Jahren hat er als ewig Elfjähriger so einiges erlebt. Doch als seine Mutter, eine Nimmertote wie er, bei einem tragischen Unfall doch stirbt, muss er sein abgeschottetes Leben aufgeben und sich der modernen Welt stellen - inklusive Smartphones und Schulfieslingen.
Zum Glück kann er sich auf seine neuen Freunde Aidan und Roxy verlassen, denn die Mission, die nun auf ihn wartet, birgt jede Menge Abenteuer: Er muss einen Weg finden, sein ewiges Leben loszuwerden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.06.2019
Rezensent Siggi Seuß ist regelrecht verzaubert von Ross Welfords Buch: Die Geschichte, in der ein unsterblicher Elfjähriger nach der letzten Lebensperle sucht, die ihn nach tausend Jahren endlich wieder altern lassen kann, vermischt dem Kritiker zufolge vergangene Zeiten so schön mit der Gegenwart, dass auch "fantasyferne Leser" es nur genießen können. Darüber hinaus findet Seuß die Perspektive des ewig Elfjährigen einfach hinreißend. Eine klare Empfehlung also.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…