Aus dem Englischen von Martina Tichy. Mit zahlreichen Schwarzweiß-Illustrationen. Will trägt die falschen Schuhe - das weiß er selbst, aber wie soll er es ändern? Es sind ja nicht nur die Schuhe: Auch seine Jacke und sein Haarschnitt sind falsch, er kann die Schulmaterialien nicht kaufen, und oft findet er nicht einmal etwas zu essen, wenn er nach Hause kommt. Seine Eltern haben ihre eigenen Sorgen, und Will versucht alles, um in der Schule so wenig wie möglich aufzufallen. Was ihm nicht immer gelingt. In seiner Verzweiflung gerät er kurzzeitig sogar auf die schiefe Bahn. Erst als sein großes Talent fürs Zeichnen entdeckt wird, findet er das Selbstvertrauen, um echte Freundschaft und auch Hilfe anzunehmen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 28.05.2025
Nach eigenen Angaben ist Tom Percival in einem "heruntergekommenen Wohnwagen ohne Strom und Heizung" aufgewachsen, klärt uns Rezensentin Dina Netz auf. Er weiß also, wovon er schreibt, wenn er in diesem Jugendbuch vom Aufwachsen in Armut erzählt. Die Geschichte um den jungen Willen, der von den Mitschülern aufgrund der Armut seiner Eltern schickaniert wird, findet die Rezensent bewegend, aber nicht "bedrückend": Percivals Held besticht durch schwarzen Humor, Resilienz und Authentizität, meint er.
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