Das große Begleitbuch zur ARD-Fernsehserie. Das Porträt eines Jahrzehnts - erzählt anhand von persönlichen Lebensgeschichten vor dem Hintergrund der Zeitgeschichte. Kriegsheimkehrer, Wohnungsnot, Flucht in den Westen, FDJ oder der Aufstand vom 17. Juni: Die 50er-Jahre waren in beiden Teilen Deutschlands eine Zeit dramatischer Veränderungen und schicksalhafter Neuanfänge. In keinem anderen Jahrzehnt nach dem Krieg lagen Verzweiflung und Aufbruchstimmung mehr so nah beieinander wie in den 50er-Jahren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2005
Mirja Kuckuk ist von diesem Buch zur ARD-Fernsehserie "Unsere 50er Jahre" rundum begeistert und stellt mit Erleichterung fest, dass der Autor Rudolf Großkopf kein "Buch voller Fernsehbilder", sondern ein fundiertes Werk vorgelegt hat, das mit überkommenen Vorstellungen aufräumt. Der Autor lässt Zeitzeugenberichte mit historischen Einbettungen abwechseln und erreicht so eine äußerst "lebendige" Darstellung, lobt die Rezensentin. Dass er dabei "Dramatisierung" vermeidet und stattdessen einen "erfrischend nüchternden" Stil pflegt, gefällt Kuckuk besonders. Dort, wo Großkopf die Klischees gegen die 50er Jahre nicht entkräften kann, interessieren ihn die Gründe dafür, so die Rezensentin angetan. Sie kann dem Autor nur zustimmen, wenn er die mitunter wieder vernehmbare Forderung, es müsse wie zu Wirtschaftswunderzeiten einfach angepackt werden, zurückweist und so in seinem Buch auch den "Bogen" zur Gegenwart schlägt. Ein "kurzweiliges und klar strukturiertes" Buch über die 50er Jahre und auf jeden Fall "besser als Fernsehen", freut sich die Rezensentin.
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