Mit einer Einordnung von Peter Junge-Wentrup und Dr. Astrid Sahm. Bilder von Geisterstädten und verlassenen Landschaften zeigt der Bildband zur Wanderausstellung "25 Jahre nach Tschernobyl", den das IBB jetzt veröffentlicht. Das Buch gegen das Vergessen und für das Erinnern zeigt Fotos von Rüdiger Lubricht, der die verstrahlte Region rund um das ukrainische Tschernobyl seit 2003 mehrfach besucht hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.03.2011
Rezensent Georg Imdahl begrüßt diesen Band des Fotografien Rüdiger Lubricht, der an die atomare Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren erinnert. Gespenstische Szenerien von verlassenen, evakuierten Städten und Dörfern sowie eindringliche Porträts von Einsatzkräften findet er darin. Die Augenzeugenberichte von Ingenieuren, Reservisten, Soldaten, Feuerwehrmänner, Polizisten usw. verdeutlichen in seinen Augen den kalten Zynismus der Obrigkeit im Umgang mit den Menschen während der Katastrophe. Imdahl betrachtet Lubrichts Dokumentation nicht nur als Erinnerung an die Vergangenheit, sie schärfe auch den Blick für "die Gegenwart namens Fukushima".
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