Sabria David

Die Sehnsucht nach dem nächsten Klick

Medienresilienz - wie wir glücklich werden in einer digitalen Welt
Cover: Die Sehnsucht nach dem nächsten Klick
Patmos Verlag, Ostfildern 2020
ISBN 9783843612432
Gebunden, 168 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Soziale Medien und digitale Technologien haben unser Leben binnen kurzer Zeit radikal verändert. Doch wie können wir diesen grundlegenden Wandel selbstbestimmt mitsteuern? Sabria David prägt für diesen positiven und souveränen Umgang mit Smartphone & Co. den Begriff der Medienresilienz. Es geht darum, die Digitalisierung nicht als ein rein technisches Phänomen misszuverstehen, sondern die urmenschlichen Sehnsüchte und Ängste, die uns ins Netz ziehen, in den Blick zu nehmen. Denn so können wir auch die Frage beantworten, was wir tun können, um in einer digitalen Welt glücklich und erfüllt zu leben.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 06.02.2021

Rezensentin Anja Krieger weiß Sabria Davids Plädoyer für einen souveränen Umgang mit digitalen Medien zu schätzen. Die Medienforscherin wisse durchaus die positiven Seiten der Digitalisierung zu schätzen, betont Krieger, nicht nur weil sie Information zugänglich macht, sonern auch den Kontakt zu anderen Menschen erleichtert. Doch dafür braucht es eben echtes Selbstbewusstsein, um auch mal die Geräte abzuschalten und Freundschaften in der realen Welt schließen zu können. Wie die Autorin dabei auf Erkenntnisse der Bindungstheorie, aber auch der Glücksforschung zurückgreift, findet die Rezensentin so inspierend wie überzeugend. Mitunter muss sie auch lachen, etwas wenn David ihr das permanente E-Mail-Schreiben mit dem Revierverhalten eines Silberrückens vergleicht. Sehr empfehlenswert, versichert Krieger.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 11.10.2020

Rezensent Benedikt Schulz lernt von Sabria David, das Smartphone auch mal aus der Hand zu legen. Wenn die Medienforscherin, die lange zum Präsidium von Wikimdia Deutschland gehörte, dazu rät, nicht nur das Leben anderer zu verfolgen oder seine Kontakt ausschließlich über die Sozialen Netze zu organisieren, dann weiß Schulz, worauf sie abzielt: Auf Souveränität. Digitale Medien und Platformen sind etwas Positives, versichert ihm die Autorin, aber nur wenn man sie auch reflektiert nutzt, nicht reflexhaft. Denn auch der gelegentliche Leerlauf zwischendurch sei etwas Gutes.I

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