Die 10 Gebote lernen wahrscheinlich alle Kinder kennen. Aber verstehen die Kinder wirklich, was sie bedeuten? Regine Schindler bietet den Kindern eine einfühlsame und sachkundige Hinführung zu den einzelnen Geboten. Sie greift jedes Gebot einzeln auf und stellt es in den Kontext biblischer Erzählungen. Vor allem nimmt die Autorin die Fragen der Kinder auf und geht in Dialogen der Bedeutung der Gebote für das heutige Leben nach. Hannes Binder hat die biblischen Texte in seiner bekannten Art illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.12.2006
Der Rezensentin Sieglinde Geisel gefällt die Form der Auseinandersetzung mit den im Alten Testament vertretenen Geboten, die die Autorin Regine Schindler gewählt hat, im Großen und Ganzen ganz gut. Allerdings stösst sie, besonders bei der Figurenzeichnung, auch auf Einiges, was sie zu klischeehaft findet. Zudem lässt der von Hannes Binder mit passenden Bildern illustrierte Band nach Meinung der Rezensentin "jenen Lesern zu wenig Raum, die keine praktizierenden Christen sind". Trotzdem liefert das Buch in Geisels Augen "einen anspruchsvollen Einstieg" in religiöse Fragen, für all jene, die der Thematik grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber stehen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.04.2006
Zwei unterschiedliche Wege der Annäherung an Gott auch für Kinder sieht der Rezensent Vincenzo Velella: das Reden über Gott und das Sprechen zu ihm, Erzählen also und Beten. Im Band über die zehn Gebote hält sich Renate Schindler ans Erzählen. Sie stellt die Gebote vor, in den unterschiedlichen katholischen, evangelischen, reformierten und orthodoxen Zählungen, und illustriert sie mit Episoden aus der Bibel selbst und mit der Lebenswelt von heute entnommenen Beispielen. Sehr angetan zeigt sich der Rezensent von der Art, in der die Autorin vorgeht. Er lobt, dass es hier nicht um "Heile-Welt-Versionen" geht, sondern alles auf der Höhe der Probleme dargestellt wird. Die Illustrationen Hannes Binders in Schabkartontechnik findet Velello beeindruckend, in ihrer der Technik inhärenten Düsternis gelegentlich aber etwas "unpassend"
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…