Aus dem Englischen von Hanna Christina Fliedner. Nachdem in ihrem Leben alles gründlich schiefgelaufen ist, steigt die siebzehnjährige Peyton kurzerhand in ein Flugzeug nach Vancouver. Allein. Im Gepäck: jede Menge Verzweiflung, schlechte Erinnerungen und ihr Skizzenbuch. Sie ist fest entschlossen, allem zu entkommen. Dem Mobbing, der Einsamkeit, der Person, zu der sie geworden ist. Es dauert eine Weile, doch eine bunt zusammengewürfelte Truppe Backpacker hilft Peyton dabei, wieder Vertrauen zu fassen. Bei einem gemeinsamen Roadtrip quer durch Kanadas atemberaubende Landschaft erlebt sie ein unvergessliches Abenteuer und entdeckt, dass es wahre Freundschaft vielleicht doch gibt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2022
Mit "Die beste Zeit ist am Ende der Welt" beweist Sara Barnard ihre Meisterschaft als Jugendbuchautorin, freut sich Rezensentin Verena Hoenig. Eindringlich beschreibt Barnard darin, was jahrelanges Mobbing mit einem jungen Menschen anstellen kann - die Einsamkeit, das Misstrauen und der verzweifelte Wunsch nach einem Neuanfang. Die siebzehnjährige Peyton gibt diesem Wunsch nach und flieht von England nach Kanada, bereit für ein Abenteuer. Dort trifft sie in einem Hostel auf ein paar Backpacker, die sich als wahre Verbündete erweisen, lesen wir. Es ist ein "aufwühlendes" Buch, das einerseits warnt vor falschen Freunden, andererseits aber auch Hoffnung macht auf echte, von Vertrauen und Verständnis geprägte Beziehungen, so die berührte Rezensentin.
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