Das Werk des amerikanischen Comic-Theoretikers Scott McCloud beinhaltet eine noch detailliertere Ausarbeitung der formalen Aspekte, die bereits in "Comics richtig lesen" angesprochen werden, außerdem eine Abhandlung über die jüngste, ereignisreiche Geschichte der Comics und einen Ausblick auf das mögliche Potenzial, das die neuen Technologien für die Comics bergen.
Martin Zeyn ist nach der Lektüre des Buches ganz deprimiert, derart pessimistisch zeichnet der Autor die Situation der amerikanischen Comiczeichner, der Verlage und der aussterbenden Leserschaft. Eindringlich sieht er die schwierige Lage der amerikanischen Comiczeichner beschrieben, die ganz von den Großverlagen abhängig sind und bei ihren eigenen Kreationen kaum ein Mitspracherecht haben. Was den Rezensenten dann allerdings "erstaunt", ist der "naive Glaube" des Autors an die Möglichkeiten des Internet, in das er für die Zukunft der Comics große Hoffnungen setzt. Das, so der Rezensent zweifelnd, hätte nur vor dem Zusammenbruch des Neuen Marktes überzeugen können. Zumal der Autor auf seiner eigenen Seite um Spenden bittet.
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