Mit Jan Mendelin. Stefan Effenberg, der Junge aus Hamburg-Eppendorf, wollte partout Fußballprofi werden. Der Weg dahin war voller Irrwege und Schwierigkeiten, aber schließlich absolvierte er im Herbst 1987 sein erstes Bundesligaspiel. Auch wenn ihm im Nationaltrikot die großen Triumphe versagt blieben - mit dem FC Bayern München gewann er alle Titel, die eine Vereinsmannschaft nur erringen kann. So genial er auf dem Spielfeld agierte, so selbstbewusst und eigensinnig zeigte sich Stefan Effenberg auch außerhalb des Stadions. Damit machte er sich nicht nur Freunde. Doch Niederlagen und Rückschläge brachten Stefan Effenberg nie von seinem Weg ab. Zum ersten Mal ergreift er nun selbst das Wort...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2003
Zunächst betont Mark Siemons, dass man, wenn man sich ein Urteil über diese Autobiografie des Fußballspielers Effenberg bilden möchte, das Buch lesen muss und sich nicht auf die große "Bild"-Kampagne dazu verlassen kann. Effenberg versuche nämlich, das von den Medien seiner Ansicht nach völlig verzerrte Bild seiner Person mit seiner Lebensbeschreibung gerade zu rücken, erklärt der Rezensent. Ihm erscheint das "Genie der Verkommenheit", als das er in den Fotos der "Bild"-Zeitung erscheint, dabei erstaunlich korrekt. Siemons betont, dass Effenberg sich sprachlich immerhin stets "frei von pseudopoetischen Manierismen" bewege und eher einer "schnörkellosen und direkten" Diktion verpflichtet ist. Dafür tut sich vor dem etwas erschrockenen Rezensenten ein "Abgrund an Biederkeit" auf, der dem Medienbild des Fußballers diametral entgegensteht. Überhaupt sei das Buch vor allem der Versuch, sich gegen Medienberichte zur Wehr zu setzen, und "in Wahrheit" keine wirkliche Lebensbeschreibung, sondern ein Kommentar und eine Richtigstellung der Berichte über seine Person, so der Rezensent wenig begeistert.
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