Aus dem Englischen von Bernhard Kleinschmidt. Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.08.2021
Rezensentin Sylvia Staude gefällt der neue Roman "Billy Summers" von Horrormeister Stephen King. In diesem "geradlinigen Kriminalroman" stellt er den titelgebenden und ehemaligen US-Soldaten Billy Summers ins Zentrum des Geschehens, der nach seiner Zeit im Irakkrieg als Auftragsmörder arbeitet und nun einen letzten Auftrag für zwei Millionen Dollar annimmt, bevor er in den Ruhestand geht, beschreibt Staude. Die Rezensentin zweifelt an der Bösartigkeit des Protagonisten mit dem beinahe niedlichen Namen, denn er tötet nur schlechte Menschen, schließt Freundschaften und beweist moralische Souveränität. Die Sprache des Autors findet sie jedenfalls geschickt und klischeelos, was das Lesen der 720 Seiten zu einem schnellen Erlebnis mache. Das Ende des Buches lässt Staude zufolge jedenfalls Spielraum für einen weiteren Schmöker des Autors, jedoch leider zu wenig Raum für Zweifel am Protagonisten und eigene Ideen, schließt sie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.08.2021
Rezensent Fritz Göttler bewundert die manchmal ins Naive hinüberdriftende Präzision Stephen Kings. Wie der Autor die Geschichte eines Auftragskillers erzählt, der sich als Schriftsteller tarnt, wirklich ein Buch über sein Leben schreibt und nebenher ein vergewaltigtes Mädchen und die Nachbarsblumen pflegt, scheint ihm so charmant wie meisterhaft. Seinen Hang zum Zögerlichen spielt der Autor in diesem Roman ebenso genialisch aus wie das latent Bedrohliche der Geschichte, staunt Göttler.
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