Mit über 400 Stichwörter. Was ist der Unterschied zwischen "wichtig" und "dringend"? Was ist bei Protokollen, Berichten und Pressemitteilungen zu beachten? Wie wird man Profi im Nachhaken, Abwimmeln und Vertrösten? Was sind die besten Tricks in Gesprächen und Verhandlungen, was die größten Tabus in Sachen Tischmanieren? Wie sieht gute Terminplanung aus und wie reagiert man auf Kritik vom Chef? Und was sollte man eigentlich sonst noch alles wissen in dem weiten Feld zwischen Aktenablage und Zwischenbescheid, Sachzwang und Manöverkritik, Kaugummi und Betriebsfeier?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2004
Als "allemal hilfreich" beurteilt Andreas Platthaus dieses "Job-Lexikon" von Susanne Reinker, das sich vor allem an Berufsanfänger wendet, die die ersten Hürden wie Bewerbung und Auswahlverfahren bereits erfolgreich absolviert haben. Eine Marktlücke füllt die Autorin damit, befindet Platthaus, denn konkrete Hinweise auf Verhaltensformen, die den Verbleib im Beruf begünstigen, seien bislang noch nicht in großer Fülle versammelt worden. Er hebt hervor, dass Reinker sich nicht auf die Darstellung von arbeitspsychologischen oder - organisatorischen Fakten beschränkt und auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn sie mit liebgewordenen Gewohnheiten von Berufstätigen breche. Mit Nachsicht begegnet Platthaus gelegentlichen Redundanzen des Lexikons. Auch dass Reinker in ihrem Bemühen, unterhaltsam zu sein, manchmal etwas flapsig und klischeehaft daherkommt, nimmt er ihr nicht wirklich übel. Das Resümee des Rezensenten: ein "Berufsknigge, der bis hin zu klassischen Benimmregeln vieles versammelt, was sich im beruflichen Umfeld als nützlich erweist."
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