Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.03.2003
Die Rezensentin enthält sich leider jeder Bewertung dieses Sammelbandes. Sonja Asal scheint einige Beiträge dieses Forschungsberichtes des Arbeitskreises "Frauen in Akademie und Wissenschaft" der Berliner Akademie, in denen "neuere Ansätze der Wissenschafts- und Geschlechterforschung" miteinander verschränkt würden, aber immerhin interessant gefunden zu haben. So zeige eine Autorin in ihrem Beitrag über die Astronomin Maria Margarethe Winkelmann-Kirch, deren Mann als erster Astronom von der "Königlichen Societät der Wissenschaften" berufen wurde, "wie im frühneuzeitlichen Haushalt mit dessen arbeitsteiliger Organisationsform eine Einbeziehung von Frauen in die naturwissenschaftlichen Beobachtungen möglich und selbstverständlich war." Erst "die Trennung von familiärer und beruflicher Sphäre" im 19. Jahrhundert habe dann zu einer wissenschaftlichen Gemeinschaft geführt, in der die Kategorie "Geschlecht" zum Ausschlusskriterium werden konnte.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…