Der Sturm der Freiheit bricht sich Bahn: Zum großen Sängerfest strömen Tausende 1844 nach Bredstedt bei Husum. Aber Rechtsanwalt Theodor Storm und sein Schreiber Peter Söt wissen, dass dort gefährliche politische Reden gehalten werden. Über die erbitterten Kontroversen zwischen Deutschen, Dänen und Friesen berichten Spitzel bis nach Kopenhagen, Wien und Berlin. Dann, mitten auf dem Fest, ein Mord. Wer ist darin verstrickt - etwa auch Storm selbst?
Ausgesprochen freundlich bespricht Rezensent Elmar Krekeler den historischen Friesen-Krimi seines FAZ-Kollegen Tilman Spreckelsen. "Nordseeschwur" spielt im Jahr 1844, ein großes Sängerfest soll in Bredstedt stattfinden, auch Theodor Storm will sich anschließen, doch die Zeiten sind unwägbar: Unter den Friesen regt sich Widerstand gegen die dänische Herrschaft über Schleswig und Holstein, und in Husum tut sich so viel Schauerliches wie sonst nur in Henning Mankells Ystad. "Bestes historisches Infotainment" nennt Krekeler den Roman, auch wenn ihm Spreckseln am Ende doch ein bisschen viel von allem - Wissen, Personal, Blut - auftischt. Nur über Harro Harring, den Che Guevara Nordfrisland, möchte Krekeler jetzt mehr erfahren.
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