Ulrich Höhns beschreibt die Entstehungsgeschichte der Preise und stellt die bisherigen Preisträger und ihre Werke vor, darunter so berühmte Namen wie Gottfried Böhm, Arne Jacobsen oder Wilhelm Wagenfeld, aber auch - nicht immer unumstrittene - Architekten wie Ricardo Bofill. Beide Preise dokumentieren wesentliche Beiträge der deutschen und europäischen Architekturgeschichte der letzten 50 Jahre...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2001
Der mit jtz. zeichnende Rezensent lobt in seiner Kurzkritik das Buch über die Geschichte des Fritz-Schumacher- und des Alfred-Toepfer-Preises, die an Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner verliehen werden, als verdienstvoll. Denn, so der Rezensent angetan, der Autor habe nicht allein Preisträger und ihre Bauwerke aufgeführt, sondern mit seinem Buch zugleich ein Stück "deutsche Kultur- und Architekturgeschichte" geschrieben. Das Buch mache vor allem deutlich, wie stark "Verdrängung und Gleichgültigkeit" die Auseinandersetzung mit der Nazizeit verhindert hat, denn zahlreichen Architekten, die "tief in das NS-Regime verstrickt waren" erhielten die hochdotierten Preise für ihr Lebenswerk, so der Rezensent beklommen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…