Ein malerischer Waldweg unweit von Paris: Hier wird eine marokkanische Familie erschossen in ihrem Auto aufgefunden. Rechter Terror? Fanatische Islamisten? Drogenhandel? Erst sechs Stunden nach der Tat entdeckt die Polizei Kalila, die sechsjährige Tochter, die das Massaker in einem Versteck überlebt hat. - Ein Fall für Jacques Ricou.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2014
Das gefällt dem Rezensenten Nils Minkmar gut, wie der ehemalige Nachrichtensprecher und Journalist Ulrich Wickert seine genaue Kenntnis französischer Gepflogenheiten und Ränke im Krimi kombiniert mit einem Gespür dafür, wann es Zeit ist für eine Auszeit, fürs gute Leben eben. Laut Minkmar vereint Wickert diese Einsichten in der Figur des Jacques Ricou, einer Mischung aus Tim und Bond, findet Minkmar. Erzählen kann Wickert auch, versichert der Rezensent, der ein ums andere Mal staunt, wie gut in diesem Buch echt französische Wahlkampffinanzierungspraktiken, Personenbeschreibungen, ein verbindlicher Ton und drastische Wendungen zusammengehen, ach ja, und ein Stündchen Füßehoch im Jardin du Luxembourg.
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