"Ein seltsames, ein seltenes Fußballbuch" hat Christoph Dieckmann anzuzeigen. Veit Pätzug, selbst Anhänger von Dynamo Dresden, spricht hier mit alten und neuen Fans des Fußballvereins. Als Vorzug des Buches verbucht Dieckmann, dass der Autor die zum Teil recht krassen Gewaltbekenntnisse in den Anekdoten der Interviewten kommentarlos stehen lässt. "Uriges Deutsch, unlackierte Fotos, Ekel und Faszination." Das ungefilterte Protokoll hilft dem Rezensenten offenbar, die Strukturen der Fangemeinde von Dynamo Dresden zu analysieren und deren Moral zu verstehen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…