Aus dem Englischen von Maria von der Ahe und Kate Reiner.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.10.2001
Zwei Simbabwe-Bücher der aus Afrika stammenden Schriftstellerin Yvonne Vera hat Uwe Stolzmann unter die Lupe genommen: "Nehanda" (Coleba-Verlag) und "Schmetterling in Flammen" (Marino, Frederking & Thaler). Glücklich ist er mit keinem der beiden Bücher geworden. Die buchstäbliche Schwarz-Weiß-Malerei der Autorin - hier die Welt der Schwarzen: Kultur, Sitte und Rebellionsgeist, dort jene der profillosen Weißen, die die Gier repräsentieren - liegt ihm schwer im Magen. Zwar räumt Stolzmann ein, dass das jüngere Buch "Schmetterling in Flammen" reifer wirke und weniger didaktisch als der den Mythos der Mashona-Priesterin Nehanda beschwörende Text ("ein erbauliches Helden- und Märtyrerbuch"). Allein auch im späteren Buch, so Stolzmann, singe die Autorin das "Hohelied auf weibliche Kraft" und führe "einen zähen Kampf zur Umdeutung der Geschichte." "Wohltuende erdnahe Bilder" versinken so vor den Augen des Rezensenten im Kitsch.
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