Aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky. In 13 Storys erzählt Petina Gappah von den Menschen in Simbabwe, von ihren Hoffnungen und Ängsten, ihren Träumen, ihrem Lachen und ihrem Weinen: die Witwe eines hohen Staatsbeamten, die an seinem Grab steht und darüber sinniert, wovon sie während seiner Amtszeit Zeugin geworden war; die Hochzeit eines jungen Paares, bei der alle Gäste wissen, dass der Bräutigam Aids hat und auch die Braut daran sterben wird; oder die wohlhabende Frau im Reichenviertel Harares, die nach Johannesburg fliegen muss, um angemessen shoppen gehen zu können.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 30.06.2020
Rezensentin Sigrid Löffler lernt die Konflikte in Simbabwe kennen in dem vom Verlag nun veröffentlichten Erzähldebüt von Petina Gappah. In dreizehn Kurzgeschichten voll sprühendem "Witz und Sarkasmus" schildert ihr die in Simbabwe geborene Autorin, Anwältin und Journalistin das Leben unter Diktator Mugabe, erzählt von Massenarmut und Mega-Korruption, von der Angst vor Aids und von "zerstörten Hoffnungen". "Zorn" über die Herrschenden und "Verständnis" für die Menschen bilden den Grundton der Erzählungen, schließt die Kritikerin.
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