War ja klar... Da behaupten sie, die Schule sei dafür da, unseren Geist erblühen zu lassen... Aber wenn sie uns den Kopf mit mathematischen Formeln und historischen Schlachten vollstopfen, wie sollen da unsere Neuronen noch Platz zum Blühen haben... Ist doch wahr! Die sollen uns doch alle mal an die Füße fassen!
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.01.2003
Christian Gasser bestaunt dieses Comic-Phänomen aus der Schweiz, das in Frankreich eine Millionenauflage erreicht hat und nun auch auf Deutsch vorliegt. Der Held der Comicserie ist ein zehnjähriger Junge, der sich seinen Reim auf alle Fragen des Lebens zu machen versucht und ansonsten unter den "unerbittlichen Gesetzen des Schulhofs" zu leiden hat, fasst Gasser zusammen. Titouf, hierzulande noch ein "Geheimtipp", ist unter Frankreichs Schulkindern beliebter als das "Fußballidol" Zinedine Zidane, weiß der Rezensent, der aus Lobeshymnen auf den Schweizer Comiczeichner gar nicht mehr heraus kommt. Er preist Zep als "ungewöhnlich feinen Beobachter der Kinderwelt", der weder beschönigend noch nostalgisch die Fragen und Unsicherheiten von Kindern aufgreift. Besonders den unverkrampften Umgang mit der Sexualität trägt ihm das ungetrübte Lob Gassers ein. Aber auch dass der Autor den Schulhof nicht als heile Welt beschreibt, sondern Probleme der Gegenwart aufgreift, ohne sich um "politische Korrektheit" zu bemühen, findet der Rezensent sehr überzeugend.
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