Zahlen steuern das Leben der Protagonisten in der ersten durchgehenden Geschichte von Thomas Ott. Der Zettel mit der Nummer 73304-23-4153-6-96-8 bringt dem Henker, der nach der Hinrichtung die Todeszelle aufräumt, zuerst Glück. Er wird reich, verliebt sich in eine schöne Frau, dann aber beginnt der Abstieg...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.04.2008
Rezensent Fritz Göttler ist ziemlich beeindruckt von der Geschichte, die sich der Schweizer Comic-Künstler Thomas Ott hier ausgedacht hat. Er zeigt, wie es sein Markenzeichen ist, eine Welt, die sich "nicht zum Strahlen bringen" lässt. Alles ist bis ins "letzte traurige Detail" ausgeführt. Trotzdem ist Otts Fatalismus nach Meinung des Rezensenten ein spielerischer, und das liegt daran, dass eine Zahlenkombination die zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Trotzdem wirkt die offensichtlich überzeugend in Szene gesetzte Düsternis nach, denn für Göttler bleibt das "unangenehme Gefühl, dass die Bedeutungen jener Zahl noch keineswegs ausgeschöpft sind, dass ein Rest womöglich bleibt für unser eigenes Leben".
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