Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können. Der kleine Paul braucht dringend Wörter, um der hübschen Marie sein Herz zu öffnen. Aber wie soll er das machen? Denn für all das, was er ihr gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen Eine poetische Geschichte über den Wert der Liebe und der Sprache, voller intensiver Bildstimmungen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 18.11.2010
Rezenstin Silke Schnettler ist hin und weg: So ein Buch gab es ja noch nicht! Agnes de Lestrade erzählt von einem Land, in dem eine Wörterfabrik steht. Die Menschen dort müssen jedes Wort, dass sie sprechen wollen, erst kaufen und dann herunterschlucken. Manche aber könnten sich keine Wörter leisten und könnten nur auf Müllworte zurückgreifen, die sie irgendwo aufklaubten. Die Liebe, erfahren wir, siegt trotzdem. Das Bild von Worten als Waren beeindruckt und bestürzt Schnettler gleichermaßen. Auch die Aquarelle der argentinischen Künstlerin Valeria Docampo lobt sie.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…