Aus dem Englischen von Ingo Herzke. Alan Bennett blickt zurück auf das Leben seiner Eltern und eine Kindheit zwischen ebenso verschrobenen wie liebenswerten Verwandten. In seinem Familienporträt erzählt er von den Hoffnungen und Enttäuschungen der Bennetts, von ihrer Sehnsucht, so zu leben wie andere.
Für Martin Ebel hat dieses "düsterste", zugleich "liebevollste" Buch von Alan Bennett einen Platz in der Bücherei unscheinbarer Menschen verdient. Der scheue Autor setzt darin der grauen Existenz seiner Eltern ein Denkmal, lernen wir, die eine jähe Wendung nimmt, als eine Geisteskrankheit erst die Ehe, dann das Leben an sich zerstört. Humorig ist der Ton des Textes laut Ebel auch nur zu Beginn und kippt dann in Bitterkeit. Wie der Autor mal heiß, mal illusionslos kalt einen Persönlichkeitsverfall dokumentiert, hat Ebel tief beeindruckt.
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