Mit einem Vorwort von Heribert Prantl. Das Gefängnis ist ein Mikrokosmos, abgeriegelt von der Außenwelt, vom Alltag der anderen. "Acht Häftlinge" erzählen in diesem E-Book von ihrem Leben und dem Leben hinter Gittern: Einblicke in die Maschinerie eines unbekanntes Systems, in Hierarchien und Gewalt, Sex und Drogen, Kontrolle und Angst - und in das Innere von acht Menschen, die die Gefangenschaft verändert hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.06.2018
Oliver Jungen schätzt die Neutralität des Autors Alexander Kürtzfeldt bei seinen Alltagsbeobachtungen im Knast. Spannend und ungeschminkt erscheinen ihm die Reportagen, von einigen literarischen "Ausgriffen" a la New Journalism einmal abgesehen. Jungen stell fest, dass die Klischees über Knasthierarchien und Clans offenbar zutreffen. Am besten findet er das Buch bei den Nahaufnahmen, wenn die "psychischen Verwerfungen" der Knastinsassen sichtbar werden. Gut gefällt ihm die Empathie des Autors, der dennoch Distanz wahrt gegenüber allzu einsichtigen Knastis. Die Dysfunktionalität des deutschen Strafsystems wird Jungen beim Lesen deutlich.
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