Gesammelt wird, was sich im Lauf eines Lebens einfindet und aus dem Moment und Zusammenhang Bedeutung erlangt; Wertvolles, Wertloses, Kunst, Erinnerungen, Postkarten und Briefe, Schnappschüsse, auch Geschichten, Bilder, Arbeiten von Freunden ... Die Sammlung Handke ist ein langsam wucherndes Selbstportrait mit amorphen Zeitachsen...
Eine gerührte Kurzkritik widmet Jochen Jung dem "länglichen, querkanten Buch" der Handke-Tochter, mit der der Rezensent persönlich bekannt zu sein scheint. Sie sei inzwischen längst ihre eigene Marke, Theaterfrau und DJ und irgendwie - nach einem Wort Hermes Phettbergs - der Sphäre Till Eulenspiegels zuzurechnen (womit sie in Anbetracht ihres Vaters recht weit aus der Art geschlagen zu sein scheint). Ihr Buch beschreibt Jung als ein witziges Kompendium von Bildern, Texten, autobiografischen Schnipseln und Spielereien mit dem eigenen Namen. Der Rezensent zumindest hat sich amüsiert.
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