Der Jahresbericht 2000 gibt Auskunft über die Menschenrechtssituation in aller Welt. Er dokumentiert die weltweiten Bemühungen von amnesty international um die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener und um die Abschaffung von Folter und Todesstrafe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.09.2000
Gregor Schöllgen hat an diesem Buch zwar einiges auszusetzen - so bemängelt er etwa die unklaren Informationsquellen, die stets als `vorliegende Meldungen` bzw. `Berichte` bezeichnet werden, aber nicht überprüfbar sind. Insgesamt weiß er jedoch die Tätigkeit von amnesty international durchaus sehr zu schätzen - nicht zuletzt, weil es den privilegierten Teil der Weltbevölkerung daran erinnert, wie viele Menschen auch heute noch unter Terror, Folter und Krieg zu leiden haben. Schwerpunkte dieses Bandes sieht Schöllgen in den Themen `Straflosigkeit` (z. B. Pinochet), `Frauenrechte` und `Rechte von Kindern`, wobei er deutliche Zustimmung äußert, wenn die Autoren die mangelnde Umsetzung der Rechte in der Praxis anklagen. Mit der Länderübersicht bildet der Band seiner Ansicht nach darüber hinaus eine sinnvolle Ergänzung zum "Jahrbuch der Menschenrechte 2000".
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