Sein Vater hatte ihn zum Tennis getrieben, und das Wunderkind aus der Einwandererfamilie wurde der rebellische Superstar auf dem Centre Court. "Ich hasse Tennis", gestand Andre Agassi, als er auf der Weltrangliste ganz oben stand - und abstürzte. Sein spektakuläres Comeback und seine Liebe zu Steffi Graf machten ihn zu der großen Persönlichkeit, die er heute ist. Er fördert die Schulbildung benachteiligter Kinder und kann ihnen nun das geben, was sein Triumph ihn selbst gekostet hat.
Letztlich enttäuscht hat Johannes Kopp diese von Pulitzerpreisträger J. R. Moehriner geschliffene Autobiografie des Tennisspielers Andre Agassi wieder zugeklappt. Zwar hat sie ihm höchst intensive Eindrücke von der Schattenseite des Leistungssports vermittelt, von der Entwicklung, wie der junge Agassi zum Sklaven des Ehrgeizes anderer geworden sei. Da es sich jedoch um eine Heldengeschichte handele und die Geschichte schon früh auf Agassis Erlösung durch die göttergleiche Steffi Graf hinsteuere, treten diese Schilderungen für Kopp bald in den Hintergrund. Außerdem findet er das Buch mit 600 Seiten zu lang und versteht auch nicht wirklich dessen zentrale Behauptung, dass Agassi Tennis eigentlich immer gehasst habe.
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