Originaltitel: idées noires. Empfohlen ab 12 Jahre. André Franquin, Autor und Zeichner von "Spirou und Fantasio" und Schöpfer des Marsupilamis, zeigt sich hier von einer anderen Seite. Kriegslüsterne Militärs, Atomkraftwerke oder brutaler Pferdesport - die Themen sind zeitlos.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2018
Was für den Brüsseler Lombard-Verlag Hergé war für den in Charleroi residierenden Dupuis-Verlag André Franquin, erinnert sich Rezensent Christoph Haas hoch erfreut darüber, dass Franquins "Schwarze Gedanken" nun in der kompletten Serie und in einer Sonderausgabe mit ausgewählten Episoden und Hintergrundmaterial in einer neuen deutschen Edition vorliegen. Begeistert stürzt sich der Kritiker einmal mehr auf die reduzierten Schwarzweiß-Panels, die grafisch durch ihre "stoffartig-pelzige Plastizität" und inhaltlich durch "gallefarbenen, zynischen" Humor bestechen, wie Haas versichert. Hinter Fraquins Monstern, Killermöwen und Albtraumwesen erkennt der Rezensent darüber hinaus nicht nur die humanistischen und antimilitaristischen Überzeugungen des Zeichners, sondern auch dessen Depressionen.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…