André Kostolany läßt nach einem erfüllten Leben, das fast ein ganzes Jahrhundert umfaßte, sein Verhältnis zum Geld und sein langes und erfolgreiches Börsenleben Revue passieren und legt diesen reichen Schatz an Einsicht und Erfahrung in seinem letzten Buch nieder.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000
Dies ist das letzte Buch des vor kurzem verstorbenen Börsengurus, schreibt der Rezensent Norbert Seitz und fragt sich, ob Kostolany das aktuelle Börsenfieber wohl gutgeheißen hätte - wahrscheinlich nicht. Mit einer Episode macht der Rezensent allerdings auch klar, dass Kostolony als Spekulant wohl auch schlicht begnadeter war als alle heutigen Internet-Daytrader. Die wären nach dem Mauerfall bestimmt nicht darauf gekommen, auf Trödelmärkten vorrevolutionäre russische Staatsanleihen zu kaufen, die unter Lenin nicht mehr bedient worden waren. Aber Kostolany hatte recht: Das neue russische Regime musste erst alte Anleihen bedienen, bevor es nach dem Mauerfall wieder neue Kredite beim Westen aufnehmen konnte - und Kostolany machte eine himmelhohe Rendite.
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