Goethe und die Kunst. Zeit seines Lebens begriff Goethe die Auseinandersetzung mit der Bildenden Kunst als wesentliche Komponente seines Erkenntnisinteresses. Der Band stellt Goethes Verhältnis zu den Bildenden Künsten in seiner Bedeutung für sein Leben und Werk dar. Dokumentiert wird das Thema Kunst in Goethes literarischem Werk, seine Schriften zur Kunst, sein Sammlertum und seine Kunstpolitik. Ein alphabetisches Lexikon der Künstler, die für Goethe eine besondere Bedeutung besaßen, rundet das Thema ab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2011
Den dritten und letzten Supplementband des Goethe-Handbuchs feiert Michael Mönninger als Chance zum detaillierten Einblick in Goethes Architekturauffassung. War er nun Wegbereiter moderner Architekturtheorie oder doch bloß der "Vater des Historismus", wie einer der 29 Beiträger des Bandes behauptet? Apropos, Heiligenverehrung hat Mönninger hier nicht vor sich, eher wird die obige Frage eingekreist, wissenschaftlich, historisch, werkgeschichtlich, biografisch, aber nicht nur für Spezialisten lesbar, wie uns der Rezensent versichert. Goethes Stil-Begriff wird verhandelt ebenso wie die Eindrücke beim Gang durch sein Wohnhaus in Weimar und die Bildstrategien der Goetheporträtisten. Komisch nur, dass ausgerechnet der historisierende Zugriff dominiert, wie Mönninger erklärt. Da hat der Meister wohl wieder mal abgefärbt auf seine Interpreten.
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