Goethe ist und bleibt eine der wichtigsten und wirkmächtigsten Figuren in der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte. Albert Meier nimmt sich in seinem Buch den ganzen Goethe vor. Dabei geht es weniger um die Persönlichkeit Goethes als um seine Werke. Die Darstellung verfährt dabei exemplarisch, macht also für die jeweiligen Phasen oder Arbeitsschwerpunkte jene Texte zum Thema, an denen sich das Neue und Eigene von Goethes Dichtung in besonderer Deutlichkeit zeigt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.04.2011
Gustav Seibt weiß um die Schwierigkeiten, in einem kleinen Band einer großen und ausgiebigst behandelten Gestalt wie Goethe etwas Neues und Relevantes abzugewinnen. Dem Kieler Germanisten Albert Meier attestiert der Rezensent dies in einer kurzen Kritik ohne Vorbehalt. Meier konzentriert sich in seinem Kurzhandbuch rein auf das poetische Werk, ohne auf Goethes historische oder biografische Aspekte einzugehen. "Knapp und sachhaltig" nennt Seibt Meiers Interpretationen, die für Einsteiger geeignet seien, aber auch Kennern neue Einblicke gewährten.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…