Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.09.2004
Rundum überzeugt zeigt sich der "tfr." zeichnende Rezensent von Andres Furgers zweibändigem Werk "Kutschen Europas des 19. und 20. Jahrhunderts", einem "außergewöhnliches Bilderbuch mit höchst aussagekräftigen Zeitdokumenten". Während der Autor im ersten Band die Kulturgeschichte der Kutsche behandle, berichtet der Rezensent, vermittele er im zweiten einen Überblick über die Modellvielfalt der in Europa und Übersee verwendeten Wagen. Der Rezensent versichert, dass die beiden Bände sowohl mit den kulturhistorischen Kapiteln, als auch mit der Beschreibung der technischen Entwicklung bis hin zu den Anfängen des Automobils einen Kreis von Lesern zu begeistern vermögen, der weit über das hippologische Fachpublikum hinausreicht. Seines Erachtens spricht Fugers Werk für eine international gültige Neuordnung der Wagennomenklatur. Zudem schließe es eine Lücke in unserer Kulturgeschichte. Das Fazit des Rezensenten: "zwei unvergleichbare Grundlagenwerke".
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