Mit zahlreichen Abbildungen. Im Mittelpunkt dieser koloritgeschichtlichen Studie von Andreas Henning steht Raffaels berühmtes Gemälde "Transfiguration". Der Künsler thematisiert hier wie in keinem anderen Werk Aufgabe und Wirkung der Malerei. Darüber hinaus ist es ein anschauliches Manifest seines Farbbegriffs.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2006
Einen strengen Blick wirft Christine Tauber auf diese kunstgeschichtliche Dissertation Andreas Hennings über Raffaels Gemälde der Transfiguration Christi. Der Autor suche die "Transfiguration" in die künstlerische Konkurrenzsituation im Rom der Hochrenaissance einzuordnen, wobei er die Farbigkeit des Bildes als dezidiertes Argument im Paragone, dem Wettstreit der Künste, vor allem zwischen Raffael und Michelangelo, geltend mache. Für Tauber eine "nicht wirklich überraschende Ausrichtung" der Arbeit. Dennoch scheint ihr Hennings Deutung des Gemäldes als hochprogrammatisches Bild durchaus gelungen. Die Stärke der Arbeit sieht sie in den Farbanalysen des Autors. Hier findet sie auch die "wenigen Stellen" des Textes, "die sich flüssig und elegant lesen lassen". Das "große Manko" dieser Arbeit besteht für sie nämlich in ihrer "nur sehr rudimentären Beherrschung der deutschen Sprache". Dass beim renommierten Deutschen Kunstverlag hier niemand lektorierend eingegriffen hat, hält sie für "wirklich unbegreiflich"
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