Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.06.2006
Zwei Bände zum fünfzigjährigen Jubiläum der Wiener Staatsoper bespricht Kurt Malisch, und es fällt ihm leicht, sich für die von Andreas Lang zusammengestellte Statistik aller musiktheatralischer Aufführungen zu entscheiden. (Das im Titel genannte Anfangsjahr 1945 ist insofern missverständlich, da der Betrieb erst 1955 wieder aufgenommen wurde.) Alphabetisch werden alle Inszenierungen aufgeführt, mit Angaben zu allen Beteiligten, vom Regisseur über Bühnenbildner bis zu den Sängerinnen und Sängern. Diese Beschränkung aufs Lexikalische gefällt Malisch außerordentlich, weshalb er die umfangreiche Datensammlung zum "unentbehrlichen" Werkzeug eines jeden kürt, der sich ernsthaft für die Nachkriegsgeschichte der Staatsoper interessiert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…