Aus dem Amerikanischen von Karsten Petersen. Die Menschheit hat einen Scheitelpunkt ihrer Geschichte erreicht, und das Fazit ist verblüffend: Trotz stetigen Bevölkerungswachstums verbrauchen wir Jahr für Jahr weniger Ressourcen für Energie und Konsumgüter. Wie kann das sein, wo wir doch vom Gegenteil überzeugt sind? Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Andrew McAfee stützt seine brillante Analyse auf skrupulös erarbeitetes Zahlenmaterial und zeigt, welche technologischen Errungenschaften diese Wende herbeigeführt haben. Dennoch müssen wir den realen Bedrohungen von Erderwärmung, Verschmutzung und Überfischung der Ozeane begegnen. Dieses Buch wird einen Paradigmenwechsel einläuten, wenn es darum geht, über unseren Planeten und seine Ressourcen fernab von Alarmismus fundiert zu diskutieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2021
Rezensent Thomas Speckmann schöpft Hoffnung mit dem Buch des Ingenieurs Andrew McAfee. Nicht dass der Autor den Klimawandel leugnet, aber er schafft eine andere Perspektive auf das Anthropozän, stellt Speckmann erleichtert fest und relativiert den viel verdammten kapitalistischen Raubbau an der Natur, indem er Fortschritte beim CO2-Ausstoß und beim verantwortlichen Umgang mit Ressourcen in den USA und sogar in China hervorhebt, aber sein Lob nicht übertreibt. Dass damit noch längst nicht genug getan ist, vermittelt der Autor dem Rezensenten auch.
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