Aus dem Amerikanischen von Hans-Ulrich-Möhring. Finn berechnet die Zeit in Meilen, nicht in Minuten. So erklärt er sich die Welt und so überzeugt er sich davon, wirklich zu sein, nicht eine Romanfigur im Kult-Bestseller seines Vaters. Stets am Rande der Katastrophe - als Kind ist ein totes Pferd von einer Brücke auf ihn gefallen - hat Finn immerhin den besten Freund der Welt: den total irren, aber ganz vortrefflichen Cade. Und dann lernt er Julia kennen, das erste Mädchen, das er liebt. Als Julia wegzieht bricht Finn das Herz. Zusammen mit Cade macht er sich auf eine Reise, die sie nicht - wie geplant - zum College ihrer Wahl führt. Ein unerwarteter Unfall macht sie zu ebenso unerwarteten Helden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2016
Katharina Laszlo stellt fest, wie sich das Bewusstsein des jugendlichen Erzählers in Andrew Smiths Jugendroman von der Realität des Textes unterscheidet. Wie der Epileptiker Finn die Welt sieht, wie er sich darin als etwas Besonderes wahrnimmt, diese Erzählung scheint ihr als Selbsttherapie für Adoleszente und ihr Nichtverstandenwerden zu taugen. Schon weil dem Protagonisten, wie Laszlo versichert, nichts passiert, was nicht jedem Teenager passieren könnte: Streit mit den Eltern, erotische Fantasien, Abenteuer.
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