Warum reist Gustav Klimt gleich mehrmals nach Italien, obwohl er immer schon vor der Grenze Heimweh bekommt und nicht einmal Italienisch kann? Der Wiener Maler ist fasziniert von den Mosaiken, die er in den Kirchen von Ravenna und Venedig sieht. Wie prächtig die sind! So sollen seine Gemälde auch glitzern, egal ob es Bildnisse oder Landschaften sind. Und sogar die Kleider, die Klimt zusammen mit seiner Freundin Emilie Flöge entwirft, quellen über vor Ornamenten. Nur der weite Malerkittel, den er am liebsten trägt, ist ganz ohne Verzierung!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Rieke Wilhelmi ist absolut begeistert von dem Sachbuch über Leben und Werk Gustav Klimts für Jugendliche. Sie lobt es als gelungene kunstgeschichtliche Einführung und findet, dass das "Charakteristische" der Klimtschen Kunst gut herausgearbeitet wurde, ohne die Werke mit "Interpretationen zu überfrachten". Auch der philosophische Hintergrund der Zeit sei adäquat dargestellt und das "Wesentliche auf den Punkt" gebracht, so die Rezensentin anerkennend. Vollkommen ins Schwärmen aber gerät sie bei den Abbildungen: die hohe Druckqualität und gelungenen Hintergrundfarben seien perfekt den Bildern Klimts angepasst.
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