Aus dem Amerikanischen von Cornelia Krutz-Arnold. Bridget, Carmen, Lena und Tibby sind unzertrennlich. Sogar ihre Ferien haben sie bisher immer zusammen verbracht. In diesen Sommerferien trennen sich ihre Wege zum ersten Mal und den Freundinnen ist schon ein wenig mulmig zumute. Sie wollen auf alle Fälle in Kontakt bleiben. So wird eine Secondhand-Jeans, die allen vieren wie angegossen passt, von einer zur anderen auf die Reise geschickt. Sie ist das verbindende Element zwischen den vier Teenagern, die in diesem Sommer ganz unterschiedliche Erfahrungen machen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.11.2002
Petra Hartlieb zeigt sich bei ihrer Kritik verschiedener Jugendromane von diesem Mädchenbuch sehr angetan. Hier ist eine Jeans-Hose "Metapher" für die Freundschaft von vier Mädchen, die das erste Mal getrennt voneinander die Ferien verbringen. Die Hose wird nämlich von einer zur anderen geschickt und schafft so eine Verbindung zwischen ihnen, fasst die Rezensentin zusammen. In diesen Ferien kommt aber nicht nur "Schönes" vor, sondern auch zu früher Sex, Enttäuschungen und Krankheiten, teilt die Rezensentin mit. Sie lobt die Geschichte als "einfühlsam" geschrieben und freut sich darüber, dass die Autorin darauf verzichtet, den moralischen Zeigefinger zu erheben, wenn sie von "Freundschaft, Mut und Treue" erzählt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2002
Christine Knödler umreißt die Geschichte dieses Buches, das aus der Feder einer amerikanischen Autorin stammt. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von vier 16-Jährigen, die bislang ein eingeschworenes Team bildeten und nun erstmals den Sommer getrennt verbringen. Verbunden bleiben sie durch eine magische Jeans, die allen passt und eine jede eine Zeit lang durch dick und dünn auf ihrem Weg begleitet: Bei ihrer Wirklichkeitserkundung machen sie durchaus schmerzliche Erfahrungen, stoßen an die eigenen Grenzen stoßen und werden allmählich erwachsen, wie Knödler die Handlung zusammenfasst. Ihr hat die Geschichte jedenfalls richtig gut gefallen, die von erster Liebe, ersten Jobs, neuen Bekanntschaften - auch mit dem Tod - berichtet. "Eine für vier" ist ein richtiger Mädchenschmöker, sagt Christine Knödler, aber einer von der guten Sorte, die leichtes mit Schwerem, Unterhaltung mit Nachdenklichem kombiniere.
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