Mit zahlreichen farbigen Abbildungen und Karten. Die Bibel ist über Jahrhunderte hinweg in aller Welt ein Bestseller geblieben - doch zunehmend leider auch ein Buch mit sieben Siegeln. Dieser "dtv-Atlas" soll als Einführung dienen in das heutigen Lesern mittlerweile fremde und rätselhafte Buch der Bücher. Allgemeinverständlich formuliert, geben informative Farbgraphiken und weiterführende Texte einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, den Aufbau und die Inhalte sowie über die historischen und religiösen Hintergründe des Alten und Neuen Testaments. Mit Literaturverzeichnis, Register der Bibelstellen sowie Personen- und Sachregister.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2004
Wenig überzeugt zeigt sich Rezensent Klaus Berger von Annemarie Ohlers "dtv-Atlas Bibel", der das Buch der Bücher in Pfeilen und Strichmännchen zugänglich machen will. Auf den ersten Blick erscheinen ihm die knappe Darstellungen und Zeichnungen nach der Manier moderner Didaktik zwar ganz "verführerisch". Nach einem etwas längeren Blättern im Buch, drängt sich ihm aber die Fragen auf, "was das Ganze eigentlich soll". Für eine erste Orientierung findet er das Lexikon "zu knapp", zudem würden die Fachausdrücke nicht erläutert. Auch als Anleitung, um nach der Lektüre eines Bibeltextes das Wesentliche zu erfassen, scheint ihm das Buch untauglich. Die "gutgemeinten" Zeichnungen werden laut Berger sehr oft zum "Mysterium", da der Wort-Text wegen der gewünschten Kürze nicht auf die Zeichnungen Bezug nehmen könne. Der begleitende Text leidet seines Erachtens schon darunter, dass biblische Fachjargon mangels Platz nicht erklärt werden kann. Kritisch merkt Berger zudem an, dass "heftig umstrittene Thesen" einfach als Tatsachen dargestellt werden. Was sich als "unschuldige Zusammenfassung" ausgebe, sei auf Schritt und Tritt durch die Wirkungsgeschichte moralisch positiv wie negativ durch Voreinstellungen bedingt. Das Resümee des Rezensenten: "nur begrenzt nützlich".
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