Mit einem Nachwort von Peter Rosei. Aus dem Italienischen von Christa Pock und Peter Rosei. Eine der eigensinnigsten Liebesgeschichten des vergangenen Jahrhunderts ist dieser Bericht eines Kindes, später Schülers und schließlich Erwachsenen über seine schmerzliche Liebe zu einer Klassenkameradin, eine Liebe, die ständig ihr Leben sucht, zugleich aber nicht finden soll. Nach "Einigen Erinnerungen an meine Kindheit" und einem "Vorspiel" über die ersten Schuljahre gelangt Zevi, der Erzähler seiner verquälten Jahre, endlich bei ihr an: bei Bianca, die mit einem einzigen Blick aus dem Hintergrund des Klassenzimmers in sein Dasein tritt und künftig all sein Denken und Sinnen erfüllt. Zugleich entwirft Anonimo ein vielfarbiges Bild von Triest und seinen Menschen in den wechselvollen Jahren von 1908 bis 1927, zwischen k. u. k. Monarchie, Weltkrieg, italienischem Königreich und Faschismus...
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…