Mit einem Nachwort von Peter Rosei. Aus dem Italienischen von Christa Pock und Peter Rosei. Eine der eigensinnigsten Liebesgeschichten des vergangenen Jahrhunderts ist dieser Bericht eines Kindes, später Schülers und schließlich Erwachsenen über seine schmerzliche Liebe zu einer Klassenkameradin, eine Liebe, die ständig ihr Leben sucht, zugleich aber nicht finden soll. Nach "Einigen Erinnerungen an meine Kindheit" und einem "Vorspiel" über die ersten Schuljahre gelangt Zevi, der Erzähler seiner verquälten Jahre, endlich bei ihr an: bei Bianca, die mit einem einzigen Blick aus dem Hintergrund des Klassenzimmers in sein Dasein tritt und künftig all sein Denken und Sinnen erfüllt. Zugleich entwirft Anonimo ein vielfarbiges Bild von Triest und seinen Menschen in den wechselvollen Jahren von 1908 bis 1927, zwischen k. u. k. Monarchie, Weltkrieg, italienischem Königreich und Faschismus...
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…