Keine andere deutsche Großstadt blickt auf eine solch reiche Architekturgeschichte zurück wie Köln. Entstanden ist am Rhein ein faszinierendes Stadtbild, das Resultat von Auseinandersetzungen zwischen Traditionen und immer neuen Modeströmungen ist.Der opulent bebilderte "Architekturführer Köln" erkundet nicht nur die Gestaltung und Geschichte von herausragenden Bauten, wie dem Kölner Dom, romanischen Kirchen oder diversen Ikonen der Moderne. Auch anhand oftmals vernachlässigter und übersehener Bautypen erläutert er exemplarisch die verschiedenen Phasen der Stadtentwicklung und Architekturhistorie, von den römischen Spuren des Oppidum Ubiorum über die mittelalterlichen Baudenkmäler der freien Reichsstadt bis hin zur Stadterweiterung der Gründerzeit und den Entwicklungen der Gegenwart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.07.2021
Rezensent Andreas Rossmann bekommt mehr als erwartet mit Anselm Weyers Architekturführer Köln. Das Buch überzeugt Rossmann inhaltlich wie konzeptuell. Unter den knapp 200 behandelten Bauten findet er auch Brücken und Parkhäuser und sogar Bausünden wie das WDR-Archiv. Weyer bietet laut Rezensent Bau- wie Symbolgeschichtliches und Gesellschaftspolitisches, zeigt mittels Karten Brüche und Entwicklungen auf, behandelt den Denkmalschutz und den Wiederaufbauplan, und das alles voller Kenntnis und Umsicht und weitgehend ohne steile Thesen und Wertungen, wie Rossmann lobend erwähnt. Die Industrie kommt etwas kurz, ebenso die modernen Kirchenbauten, meint er, das Register findet er ergänzungsbedürftig. Gebrauchswert aber: 1A.
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