Ari Turunen

Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?

Eine kurze Geschichte der Arroganz
Cover: Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?
Nagel und Kimche Verlag, München 2015
ISBN 9783312006717
Gebunden, 208 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara. Dies ist das beste Buch, das Sie je gelesen haben. Ach, das glauben Sie nicht? Dann sind Sie, als Besserwisser, erst recht der ideale Kunde für diese charmante und entlarvende Kulturgeschichte der Arroganz, der Überheblichkeit, der Hybris von Alexander dem Großen bis zu uns und Ihrer Wenigkeit. Anhand von Anekdoten und Beispielen aus der Geschichte zeigt der Autor aus Finnland, wie gefährlich sie sein kann, die Arroganz: Sie führt zu Größenwahn, Wirtschaftskrisen und Klimakatastrophen. Allerdings gibt es zwei probate Mittel dagegen: Selbstkritik und Selbstironie. Wie man sie erlangt - auch das zeigt dieses erheiternde und lehrreiche Buch von einem, der es besser weiß.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 08.08.2015

Dirk Schümer geht es doch etwas zu rasant zu in Ari Turunens Geschichte der Arroganz. Außer kuriosen historischen Funden und anekdotischem Aktuellen bietet ihm der Autor doch wenig, vor allem an Erkenntnis und der Nachprüfung durch den Rezensenten standhaltenden Behauptungen. Dass Arroganz eigentlich immer Konjunktur hat, hat Schümer sowieso längst geahnt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.08.2015

Den Hang zum Ratgeber erkennt Ulrich Seidler bei Ari Turunens Buch über die Arroganz, ihre Folgen und wie ihr beizukommen sei, allerdings doch. Reines Sachbuch ist der Band also nicht, viel zu kleidsam ist es schon mal, meint Seidler. Die Geschichte der Arroganz aber, vom Größenwahn, in der DDR, beim Militär, unter Bankern etc. lässt er sich vom Autor gern erzählen. So weit, so gut. Doch was es wirklich auf sich hat damit, evolutionstechnisch und so, das vermag Turunen laut Rezensent wieder nicht zu ergründen.
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